Film

Erdmännchen

Ein unschlagbares Team
Weltweit sind Erdmännchen die absoluten Zuschauerlieblinge des Tierfilms. Sie leben in den Wüsten und Steppen des südlichen Afrikas, in einer Welt aus Sand und Stein. Über Jahrtausende haben sie sich perfekt an ihre lebensfeindliche Umgebung angepasst, ernähren sich von allem, was ihnen vor die spitzen Schnauzen gerät: Echsen, Skorpione, vor allem aber Käfer und andere Insekten. Doch auch sie selbst stehen auf dem Speisezettel zahlreicher Raubtiere wie Adler und Schakale. Nur ein ausgefeiltes System unterschiedlicher Alarmrufen sichert das Überleben der Familie. In der Wüste zählt vor allem eines: Teamarbeit, und die haben Erdmännchen perfektioniert.

Zwei Jahre folgten die Tierfilmer Telse Meyer und Dirk Blumenberg den Erdmännchen in der Wüste Namib und waren hautnah dabei, als die Jungen geboren wurden, erlebten ihre ersten Ausflüge unter den wachsamen Blicken der Eltern und die ersten tapsigen Jagdversuche. Sie wurden aber auch Zeuge dramatischer Situationen: Schakale bedrohten die Erdmännchenfamilie, und ein Weibchen der Gruppe wird von den anderen verstoßen.

Extreme Dürre und die sintflutartigen Niederschläge der Regenzeit sind weitere Herausforderungen für die kleinen Kämpfernaturen. Am Ende überstehen sie alle Widrigkeiten und eine neue Generation Erdmännchen erblickt das Licht der Welt. Wieder wird sich die Gruppe um die Kleinen kümmern, sie vor Feinden beschützen und ihnen zeigen, wie man gemeinsam in der Wüste Namibias überlebt - denn nur zusammen sind sie ein unschlagbares Team.

Den Rahmen dieser spannenden Tiergeschichte bilden die grandiose Landschaft Namibias und ihre reiche Tierwelt, darunter die auch die seltenen Wüstenelefanten. Die Dickhäuter bilden zwar keine eigene Unterart, aber ihr Verhalten unterscheidet sich deutlich von dem ihrer Verwandten in der Savanne.